Der Berg Idi oder Psiloritis

Idi oder Psiloritis hat ihren höchsten Gipfel auf 2456m (Timios Stavros). Der Berg wird aus abwechslungsreicher Landschaft, großer Biodiversität, Anwesenheit vieler endemischen Arten von Flora und Fauna, sowie seltene und bedrohte Tierarten charakterisiert. Die herrschenden Gesteine sind Kalksteine, Dolomiten und Schiefer. Wegen der stark verkarsteten Landschaft beinhaltet der Relief Schluchten, Poljen, große Zahl von Dolinen und hunderte von Höhlen und Abgründe, davon ein paar sind die tiefsten in Griechenland und werden in sporadischen Stellen des Gebirges lokalisiert. Die Höhle Sfentoni in Soniana und Idäon Antro auf der Hochebene von Nida sind die wichtigsten besuchbaren Höhlen auf Kreta.

Mehr als 100 Pflanzenarten der Region sind endemisch der Insel. Ein paar von ihnen sind besonders selten wie z.B. Horstrissea dolinicola (eng endemisch der Region). Manche von ihnen sind eng endemisch, wie z.B. Duvalius mixanigi und Serradium sbordoni und kann man nur in ein oder zwei Kavitäten des Berges ansehen. Fossilien von Hischen und Skelette von Wildtieren (Capra aegagrus cretica- schon seit Jahrzehnten von Psiloritis ausgestorben) wurden in manchen Abgründen des Berges gefunden. Die Dolinen haben besondere Interesse: die nassen werden von spärlicher Vegetation jährlicher Pflanzen bezeichnet, die gewöhnlich in anderen Regionen aber selten auf Kreta sind. Die trockenen werden von dichter Vegetation bezeichnet und der Erscheinung der Polygonum ideaum und Gagea fibrosa.

Phrygana und Buchsen von macchia herrschen bis zur 1600m Höhe. Systeme von Stechpalmen Quercus Coccifera gibt es sporadisch in den Gebirge. Die Fichtenwälder (Pinus Brutia) erscheinen auf den südlichen und westlichen Abhängen, während die Zypressen (Cupressus sepervirens) und die Ahorne (Acer sempervirens) sind bis zur 1700m Höhe zerstreut und schaffen nur gelegentlich Systeme. Über der Höhe von 1700m ist die Vegetation verstreut mit niedrigen Buschen aus stacheligen Pflanzen. Viele Pflanzen, die diese Bildungen charakterisieren, sind endemisch aus Kreta (Asperula idaea, Centaurea idaea u.a.).

Die anderen Bereichen der Region werden von kretischen Phrygana gedeckt, zwischen ihnen herrschen die Berberis crettica euphorbia acanthtamnos und Astragalus angustifolium, die die Höhe von 1500-1600m erreichen. Im südwestlichen Bereich von Psiloritis, der von heftigen Steigungen mit steilen Abhängen und Fichtenwälder bezeichnet wird, wurde die kretische Wildkatze lokalisiert. Auf vielen Fällen haben die steilen geologischen Erhebungen eine große Zahl von Schluchten geschaffen, die von großer Bedeutung für die Anwesenheit Vermehrten- und Zuggreifvögel gehalten werden, wie die Schlucht Platanion ist. Die wichtigsten Arten der Region sind der Bartgeier, der Geier, der Steinadler und die Alpenkrähe.

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